
Hummus selbstgemacht
Cremiger als jeder Fertig-Hummus — das Original-Rezept
Selbstgemachter Hummus aus getrockneten Kichererbsen ist eine andere Welt als das Produkt aus dem Kühlregal. Dieses Rezept aus dem Nahen Osten erklärt den Trick für die unglaublich seidige Konsistenz.
Zubereitung
- 1
Kichererbsen einweichen & kochen
120 Min.Kichererbsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen, mit frischem Wasser bedecken und mit 1 TL Natron (hilft beim Weichwerden) ca. 90–120 Minuten kochen, bis sie sehr weich sind und sich leicht zwischen den Fingern zerdrücken lassen.
Je weicher die Kichererbsen, desto cremiger der Hummus.
- 2
Schälen (der Geheimtrick)
Ein paar Minuten investieren und die Häutchen der gekochten Kichererbsen entfernen. Einfach die Kichererbsen zwischen den Händen reiben — die Häutchen lösen sich leicht. Dieser Schritt macht den Hummus außerordentlich seidig.
Heiße Kichererbsen in kaltem Wasser reiben — die Häutchen lösen sich leichter.
- 3
Pürieren
5 Min.Warme Kichererbsen mit Tahini, Knoblauch, Zitronensaft und Salz in den Mixer geben. Auf höchster Stufe mindestens 4–5 Minuten mixen, dabei nach und nach Eiswasser zugeben. Das kalte Wasser macht den Hummus heller und cremiger. Olivenöl am Ende einlaufen lassen.
- 4
Abschmecken & anrichten
Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. In einer tiefen Schüssel mit einem Löffelrücken eine Mulde formen. Mit Olivenöl, geräuchertem Paprika und Sumach garnieren.
Profi-Tipps
- Warme Kichererbsen pürieren — ergibt eine cremigere Konsistenz.
- Eiswasser ist entscheidend für die helle, seidige Textur.
- Im Kühlschrank 5 Tage haltbar, auch gut einzufrieren.
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Kochtechniken
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Häufige Fragen zu diesem Rezept
Ja, für schnellen Hummus funktionieren Dosenerbsen. Das Ergebnis ist jedoch nie so cremig wie mit selbst gekochten. Wenn Dosenerbsen, dann wenigstens die Häutchen abziehen.
Häufige Ursachen: Kichererbsen nicht weich genug gekocht, Häutchen nicht entfernt, zu wenig Mixzeit, oder zu wenig Flüssigkeit. Mehr Eiswasser zugeben und länger mixen.
Pita-Brot, rohes Gemüse (Karotten, Paprika, Gurke), Falafel, geröstete Kichererbsen oder einfach ein gutes Sauerteigbrot. Hummus ist auch eine tolle Basis für Bowls.